GisChem

Inhalte

Stoff- und Produktgruppendatenblätter sind praxisorientierte Handlungsanleitungen, eine abschließende Behandlung aller gegebenenfalls zu berücksichtigenden Vorschriften und Regeln ist aufgrund der Komplexität nicht immer möglich. Die Umsetzung der Informationen entsprechend der arbeitsplatz- und tätigkeitsbezogenen Gegebenheiten vor Ort bleibt in der Verantwortung der Unternehmensleitung und der Vorgesetzten.

GisChem, als Gefahrstoffinformationssystem Chemikalien der BG RCI und der BGHM stellt Datenblätter für typische Stoffe und Produktgruppen der Branchen Baustoffe, Chemie, Holz Leder, Labor, Metall und Papier zur Verfügung und wird kontinuierlich erweitert.

Im Mittelpunkt der Datenblätter stehen die stoff- bzw. produktgruppenspezifischen Gefährdungen und Maßnahmen. Deshalb wurden Schutzmaßnahmen und Regeln, die für den Umgang mit allen Arbeitsstoffen gelten, nur einmal hinterlegt (siehe "Mindeststandards").

Abrufbar sind:

ein Datenblatt als Hilfestellung zur Gefährdungsbeurteilung und zur Information für Unternehmensleitung, Vorgesetzte, Sicherheitsfachkräfte, Arbeitsmediziner/-innen und Betriebsrat sowie eine Betriebsanweisung im Entwurf.

Mit den Betriebsanweisungen im Entwurf werden stoffbezogene Basisinformationen zur Verfügung gestellt. Wir weisen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass diese Entwürfe entsprechend den arbeitsplatz- und tätigkeitsbezogenen Gegebenheiten vor Ort anzupassen bzw. zu verändern sind.

Für den "Umgang mit ionisierender Strahlung" wurden ebenfalls einige GisChem-Datenblätter erstellt. Diese sind zum einen als Einstiegsinformationen für diejenigen gedacht, die den Umgang mit ionisierender Strahlung im Nuklidlabor oder im Bereich der Zerstörungsfreien Werkstoffprüfung (ZFP) planen. Andererseits können sie auch Strahlenschutzverantwortliche und Strahlenschutzbeauftragte bei ihrer Arbeit unterstützen. Die Inhalte wurden gemeinsam mit dem Institut für Strahlenschutz erarbeitet.

Aktuelles

Neues Mutterschutzgesetz verabschiedet

Das Mutterschutzgesetz wurde umfassend überarbeitet. Ab dem 01.01.2018 werden damit unter anderem auch Gefahrenklassen und -kategorien angegeben. Mit Gefahrstoffen, die so eingestuft sind, dürfen Schwangere dann nur unter bestimmten Ausnahmen arbeiten.