GisChem

Aktuelles zu GisChem

Änderungen seit dem 03.06.2017 - GHS-Umstellung

 

Am 01.06.2017 ist die letzte Übergangsfrist der CLP-Verordnung verstrichen. Ab diesem Zeitpunkt dürfen keine nach altem Recht gekennzeichneten Chemikalien mehr in Verkehr gebracht (also an Dritte abgegeben) werden. Es ist weiterhin erlaubt, innerbetrieblich mit nach altem Recht gekennzeichneten Gebinden zu arbeiten. Insbesondere - so regelt es die TRGS 201 - müssen keine Originalgebinde umgekennzeichnet werden, sofern es keine neuen Erkenntnis über zusätzliche oder abweichende Gefahren gibt. "Alte" Betriebsanweisungen dürfen noch weiterverwendet werden, sofern im Betrieb auch noch alte Kennzeichnungen vorhanden sind (TRGS 555).

Damit wurden in GisChem zum Pfingstwochenende 2017 folgende Änderungen umsetzen:

- Die GisChem-Betriebsanweisungsentwürfe aus der Datenbank ("Gefahrstoffsuche") werden nur noch mit GHS-Piktogrammen angeboten. Eine Information über die alte Kennzeichnung bleibt in den Datenblättern jedoch weiterhin erhalten.

- Im Modul GisChem-Interaktiv können neue Betriebsanweisungen nur noch ausgehend von der GHS-Einstufung erstellt werden.

- Bislang in GisChem-Interaktiv erstellte Betriebsanweisungen nach altem Recht bleiben erhalten und können auch noch übergangsweise weiter bearbeitet werden. Wir empfehlen jedoch die Umstellung dieser Betriebsanweisungen auf GHS.

- Im Gefahrstoffverzeichnis wird weiterhin auch die alte Einstufung dargestellt, weil immer noch nicht alle rechtlichen Anforderungen der unterschiedlichen Gesetze, Verordnungen und Regelwerke auf GHS umgestellt wurden.


Da die Gefahrstoffverordnung jedoch bereits seit November 2016 auf der Einstufung nach CLP-Verordnung (GHS) basiert, sollten "alte" Betriebsanweisungen, die mit GisChem-Interaktiv erstellt wurden, in nächster Zukunft technisch umgestellt werden. Durch Anklicken des orangenen Gefahrensymbols wird die Betriebsanweisung auf die neue technische Basis gestellt. Damit werden die von GisChem vorgeschlagenen Texte aufgrund der GHS-Einstufung berechnet. Hierzu muss zusätzlich die GHS-Einstufung angegeben werden. Eine früher bereits mit dem Konverter ergänzte GHS-Einstufung wird dabei übernommen. Die manuelle ergänzte Einstufung kann leider aus technischen Gründen nicht übernommen werden. In diesen Fällen schlägt GisChem das "Standardergebnis" des GHS-Konverters vor. Dieser Vorschlag sollte anhand eines aktuellen Sicherheitsdatenblattes überprüft und ggf. geändert werden.

Hier muss man klicken

Stand der CLP-Verordnung / Umsetzung in GisChem

Sehr regelmäßig wird die CLP-Verordnung geändert. Die entsprechenden Änderungsverordnungen werden als "ATP" bezeichnet und durchnummeriert. Die bisherigen Änderungen finden Sie in unserer Linkliste - http://www.gischem.de/e1_allgm/ghslinks.htm.

Folgende Stände sind umgesetzt:

GisChem-Datenblätter: Umsetzung bis einschließlich der 8. ATP

Interaktive Module von GisChem: Umsetzung bis einschließlich der 7. ATP [die 8. ATP wird voraussichtlich im Herbst 2017 integriert]

 

 

 


Aktuelles

ZuLaGis - ein Lernspiel zur Zusammenlagerung

„ZuLaGis“ ermöglicht, spielerisch die Zusammenlagerung von Gefahrstoffen verschiedener Lagerklassen aufgrund der TRGS 510 zu lernen und so einen ersten Zugang zu diesem Thema zu erhalten. ZuLaGis ist direkt im Internet spielbar und zusätzlich als App bzw. Programm auf Smartphone und PC installierbar - Info => Lernspiele
Zu den Hintergründen ist ein neues Merkblatt erschienen.

Neues Mutterschutzgesetz verabschiedet

Das Mutterschutzgesetz wurde umfassend überarbeitet. Ab dem 01.01.2018 werden damit unter anderem auch Gefahrenklassen und -kategorien angegeben. Mit Gefahrstoffen, die so eingestuft sind, dürfen Schwangere dann nur unter bestimmten Ausnahmen arbeiten.

Änderungen der CLP-Verordnung

Die CLP-Verordnung wurde mit der 8. ATP und der 9. ATP geändert: zum einen wurden Änderungen der UN ins EU-Recht übernommen, zum anderen Einträge in der Stoffliste (Anhang VI) geändert und ergänzt. Wichtigste praktische Änderung sind die Formulierungen einiger P-Sätze.