GisChem

Aktuelles zu GisChem

Stand der CLP-Verordnung / Umsetzung in GisChem

Sehr regelmäßig wird die CLP-Verordnung geändert. Die entsprechenden Änderungsverordnungen werden als "ATP" bezeichnet und durchnummeriert. Die bisherigen Änderungen finden Sie in unserer Linkliste - http://www.gischem.de/e1_allgm/ghslinks.htm.

Folgende Stände sind umgesetzt:

GisChem-Datenblätter: Umsetzung bis einschließlich der 10. ATP

Interaktive Module von GisChem: Umsetzung bis einschließlich der 8. ATP [die 9. und 10. ATP wird im Mai/Juni 2018 integriert]

 

Änderung bei den Betriebsanweisungen der GisChem-Datenbank (17.04.2018)

Seit dem 16. April werden in den Betriebsanweisungsentwürfen, die aus der GisChem-Datenbank heruntergeladen werden können, die Sätze, die in jedem Fall betriebs- und arbeitsplatzspezifisch angepasst werden müssen, durch eine gelbe Hintergrundfarbe markiert. Das betrifft zum Beispiel die Angabe des Schutzhandschuhs oder die Entsorgungshinweise, die in jedem Fall geändert werden müssen.

Änderung in den interaktiven Modulen - Entfall einiger P-Sätze (April 2018)

Aufgrund der 8. Änderung der Verordnung für die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung (CLP-Verordnung – ATP) wurden folgende Änderungen im Gemischrechner und GHS-Konverter sowie bei der Etikettenerstellung aus allen Modulen vorgenommen:

- Neue P-Sätze eingetragen;

- Formulierung einiger P-Sätze geändert;

- P-Sätze weggefallen.


Spätestens seit dem 1. Februar 2018 muss diese Verordnung angewendet werden. Die Änderung betrifft auch bereits erstellte Etiketten und Gemischberechnungen. Die entfallenden P-Sätze haben wir jedoch noch nicht vollständig gelöscht, sondern zunächst in Rot hervorgehoben. Formulierungsänderungen sind automatisch bei einem neuen Download von Etikett oder Auszug SDB aktualisiert.

Wenn P-Sätze wegfallen, werden diese bei einer Neuberechnung nicht mehr von System angeboten, in der Regel sollten dann aber ein anderer P-Satz ausgewählt werden. Daher zeigen wir diese "alten" P-Sätze noch an und bitten, die entsprechenden Änderungen vor Ende 2018 vorzunehmen, danach werden wir diese Einträge vollständig aus GisChem entfernen.


P-Sätze die wegfallen:

P221
P235 + P410
P374
P370 + P380
P422
P411 + P235


Neue P-Sätze:

Diese werden Ihnen bei Neuberechnung zusätzlich angeboten. Wenn Ihr Gemisch bzw. Ihr Stoff in folgende Gefahrenklassen eingestuft ist, ist daher eine Neuberechnung sinnvoll:

P336 + P315

  • Abschnitt 2.5 Gase unter Druck; „Tiefgekühlt verflüssigtes Gas“

  • P370 + P372 + P380 + P373

  • Abschnitt 2.1 Explosive Stoffe/Gemische und Erzeugnisse mit Explosivstoff; Instabil, explosiv und Unterklassen 1.1, 1.2, 1.3, 1.5, 1.4
  • Abschnitt 2.8 Selbstzersetzliche Stoffe und Gemische Typ A
  • Abschnitt 2.15 Organische Peroxide Typ A
  •  

    P370 + P380 + P375 + [P378]

  • Abschnitt 2.8 Selbstzersetzliche Stoffe und Gemische Typ B
  • Abschnitt 2.15 Organische Peroxide Typ B
  • (Hier können Sie sich die vollständige 8. ATP anschauen.)

     

    Änderungen der Sätze zum Wasserrecht im GisChem-Kapitel "Lagerung" (23.02.2018)

    Das Unterkapitel "Anforderungen des Wasserrechts an HBV- und LAU-Anlagen"wurde vollständig überarbeitet und an die neue AwSV angepasst. Auch die Mindeststandards und etliche Glossarbegriffe wurden entsprechend aktualisiert.

     

    Ablauf der letzten Übergangsfrist der CLP-Verordnung - GHS-Umstellung in GisChem (03.06.2017)

    Am 01.06.2017 ist die letzte Übergangsfrist der CLP-Verordnung verstrichen. Ab diesem Zeitpunkt dürfen keine nach altem Recht gekennzeichneten Chemikalien mehr in Verkehr gebracht (also an Dritte abgegeben) werden. Es ist weiterhin erlaubt, innerbetrieblich mit nach altem Recht gekennzeichneten Gebinden zu arbeiten. Insbesondere - so regelt es die TRGS 201 - müssen keine Originalgebinde umgekennzeichnet werden, sofern es keine neuen Erkenntnis über zusätzliche oder abweichende Gefahren gibt. "Alte" Betriebsanweisungen dürfen noch weiterverwendet werden, sofern im Betrieb auch noch alte Kennzeichnungen vorhanden sind (TRGS 555).

    Damit wurden in GisChem zum Pfingstwochenende 2017 folgende Änderungen umsetzen:

    - Die GisChem-Betriebsanweisungsentwürfe aus der Datenbank ("Gefahrstoffsuche") werden nur noch mit GHS-Piktogrammen angeboten. Eine Information über die alte Kennzeichnung bleibt in den Datenblättern jedoch weiterhin erhalten.

    - Im Modul GisChem-Interaktiv können neue Betriebsanweisungen nur noch ausgehend von der GHS-Einstufung erstellt werden.

    - Bislang in GisChem-Interaktiv erstellte Betriebsanweisungen nach altem Recht bleiben erhalten und können auch noch übergangsweise weiter bearbeitet werden. Wir empfehlen jedoch die Umstellung dieser Betriebsanweisungen auf GHS.

    - Im Gefahrstoffverzeichnis wird weiterhin auch die alte Einstufung dargestellt, weil immer noch nicht alle rechtlichen Anforderungen der unterschiedlichen Gesetze, Verordnungen und Regelwerke auf GHS umgestellt wurden.


    Da die Gefahrstoffverordnung jedoch bereits seit November 2016 auf der Einstufung nach CLP-Verordnung (GHS) basiert, sollten "alte" Betriebsanweisungen, die mit GisChem-Interaktiv erstellt wurden, in nächster Zukunft technisch umgestellt werden. Durch Anklicken des orangenen Gefahrensymbols wird die Betriebsanweisung auf die neue technische Basis gestellt. Damit werden die von GisChem vorgeschlagenen Texte aufgrund der GHS-Einstufung berechnet. Hierzu muss zusätzlich die GHS-Einstufung angegeben werden. Eine früher bereits mit dem Konverter ergänzte GHS-Einstufung wird dabei übernommen. Die manuelle ergänzte Einstufung kann leider aus technischen Gründen nicht übernommen werden. In diesen Fällen schlägt GisChem das "Standardergebnis" des GHS-Konverters vor. Dieser Vorschlag sollte anhand eines aktuellen Sicherheitsdatenblattes überprüft und ggf. geändert werden.

    Hier muss man klicken

    Aktuelles

    Neues Mutterschutzgesetz verabschiedet

    Das Mutterschutzgesetz wurde umfassend überarbeitet. Ab dem 01.01.2018 werden damit unter anderem auch Gefahrenklassen und -kategorien angegeben. Mit Gefahrstoffen, die so eingestuft sind, dürfen Schwangere dann nur unter bestimmten Ausnahmen arbeiten.